Die Götter


Du stiller Aether! immer bewahrst du schön

   Die Seele mir im Schmerz, und es adelt sich

      Zur Tapferkeit vor deinen Strahlen,

         Helios! oft die empörte Brust mir.

 

Ihr guten Götter! arm ist, wer euch nicht kennt,

   Im rohen Busen ruhet der Zwist ihm nie,

      Und Nacht ist ihm die Welt und keine

         Freude gedeihet und kein Gesang ihm.

 

Nur ihr, mit eurer ewigen Jugend, nährt

   In Herzen, die euch lieben, den Kindersinn,

      Und laßt in Sorgen und in Irren

         Nimmer den Genius sich vertrauern.


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Seite zuletzt aktualisiert: 12.06.2005 
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