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Onanie

Onanie nach Onan, Genesis 38, 9, Selbstbefleckung, durch Reizung der äußeren Geschlechtsteile erzielte Wollust, bis zur Samenergießung beim Manne und Schleimergießung beim Weibe. Psychische Onanie wollüstige Vorstellungen mit dem Ziel geschlechtlicher Erregung und Befriedigung. Onanie als Krankheitsursache vielfach überschätzt, nicht selten Ausdruck nervöser Anlage, Folge von Angstgefühl usw. Das Wort Onanie n. M. HIRSCHFELD besser ersetzt durch Ipsismus v. lat. ipse selbst. Onanismus conjugalis lat. = Coitus interruptus. Onanistisches Irresein vielfach = Dementia praecox, weil viele daran Erkrankte im Beginn ihres Leidens krankhaft geschlechtlich erregt sind und deshalb onanieren.


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Seite zuletzt aktualisiert: 30.05.2005 
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