Lumbalpunktion

Lumbalpunktion QUINCKE 1891, Spinalpunktion, Lendenstich, Punktion des Wirbelkanals im 4. oder 5. Zwischenraum der Lendenwirbelsäule mit langer Hohlnadel, zur Untersuchung auf: Vermehrung des ausfließenden Liquor cerebrospinalis, Erhöhung des Druckes, Trübung der Flüssigkeit, Beimengung von Blut, Fibringerinnseln, Eiter, Eiweiß, Gerinnbarkeit, zellige Elemente und Bakterien; wichtig zur Diagnose des Hydrocephalus, der verschiedenen Formen von Meningitis, bösartiger Geschwülste, Cysticercus, Echinokokken, Tuberkulose, Syphilis, vgl. Zytodiagnostik, 4 Reaktionen usw. Auch therapeutisch zur Verringerung des Gehirndruckes bei Hydrocephalus, Geschwülsten, Meningitis usw. und als Heilmittel bei Meningitis angewendet, ferner um Heilmittel in den Zerebrospinalkanal zu bringen, z. B. Meningo-K.Serum, Salvarsan oder Quecksilber bei Syphilis des Gehirns und Rückenmarks: intralumbale Behandlung.



Quelle: www.textlog.de

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