Krampf

Krampf 1. Muskelzusammenziehungen, die durch nichtphysiologische Reize ausgelöst werden, 2. durch physiologische Reize ausgelöste Muskelzusammenziehungen von abnormer Stärke. Tonischer Krampf unwillkürliche Muskelzusammenziehung von großer Stärke und langer Dauer; Klonischer Krampf, wenn die Spannung mit Erschlaffung in schneller Folge wechselt. Auf einen Muskel oder ein umschriebenes Muskelgebiet beschränkter tonischer und schmerzhafter Krampf heißt Crampus, s. d. Tonischer Krampf des ganzen Körpers oder größerer Teile = Tetanus, Krampf der Kinnbacken = Trismus, vgl. Kaumuskelkrampf. Allgemeine schüttelnde Krämpfe = Konvulsionen. Vgl. Epilepsie, Hysterie.


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