Konservierung

Konservierung Aufbewahrung, Erhaltung, z. B. Nahrungsmittel durch Hitze (= Sterilisieren) unter hermetischem Luftabchluß. (Allerdings gehen dabei wohl die Vitamine zu großem Teile zugrunde. Dann durch Kälte, durch Trocknen (Dörren): Obst, durch Räuchern: Fleisch, Fische, d. starkes Zuckern, auch durch Essig: Obst, durch Salzen, evtl. einfach durch Luftentziehung verm. Pumpe (oder auch Ersatz d. Luft durch Stickstoff). Dann auch durch Alkohol und Chemikalien, z. B. Benzoesäure (-Natrium). Pasteurisieren in Erhitzung von Bier usw. auf 60° eventuell wiederholt, vgl. Milchkonservierung. Konservierung zum Zwecke wissenschaftlicher Untersuchung: Alkohol 75—100%, Formol ½—10%, je nach Härte des Objekts usw. Gewöhnlich geht Fixierung vorher in Sublimat, Kali bichrom. Osmium-, Essigsäure usw., dann bei mikr. Präp. Einlegen in Glyzerin, Glyzeringelatine oder nach Durchführung durch Alkohol und ätherische Öle, Kreosot, in Kanadabalsam. Konservierung ganzer Körper = Einbalsamierung: gew. Alkohol in der Art. femor. eventuell mit Zusatz von Sublimat, Glyzerin usw. unter Druck von etwa 2 m. In die gewöhnlich schon faulende Bauchhöhle, besondere Injektion von stärkender Formalinlösung.


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Seite zuletzt aktualisiert: 19.05.2010 
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