Fontanelle, Fonticulus

Fontanelle lat. Fonticulus, fons Quelle, 1. früher häufig als "Reiztherapie" an-gew.: künstliches, zur Ableitung schädlicher Säfte auf dem Körper angelegtes Geschwür, in das eine Erbse oder Steinchen eingebettet wurde. Oder es wurde durch eine Hautfalte ein Haarseil gezogen, s. a. Fixations-Abzeß. 2. = Fontes pulsantes (pulsierende Fontanelle): Große Fontanelle die viereckige Knochenlücke der Neugeborenen an der Stelle, wo Stirnscheitelbeinnaht und Pfeilnaht zusammenstoßen; kleine Fontanelle dreieckige zwischen Hinterhauptbein und Scheitelbeinen.



Quelle: www.textlog.de

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