Becken

Becken s. Pelvis. Beckenboden der Verschluß der unteren Beckenöffnung, gebildet durch den Musculus levator ani, die Beckenbodenfascien und das Fettgewebe des Cavum ischiorectale. Die Schädigungen des Beckenbodens bei der Entbindung, durch Zerreißung, Quetschung, Zangendruck, und das Schwinden des genannten Fettlagers in Krankheiten sind die Hauptursachen der Senkung und des Vorfalls der weiblichen Geschlechtsorgane. Beckenbruch Bruch der Beckenknochen. Beckenendlage Geburtslage, wobei das Beckenende der Frucht im Geburtskanal vorangeht: Steißlage, Knielage, Fußlage. Beckenerweiterung s. Symphyseotomie. Beckengeschwülste Neubildungen im Becken. Beckenhochlagerung vgl. TRENDELENBURG, so daß der Oberkörper herabhängt, zur Entlastung bei gewissen Bauchoperationen. Beckenstützen Vorrichtungen, um das Becken von der Unterlage zu erheben, so daß Verbände leichter angelegt werden können. — Beckenwetzbewegung Koitusbewegung.


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